In petrochemischen Anlagen, Erdgasanlagen, Kokereien, metallurgischen Standorten, Bergwerken und unterirdischen Versorgungstunneln muss ein Notruf oft innerhalb von Sekunden abgesetzt werden. Bei einem Gasleck, Geräteausfall, Brand oder Personenschaden sollten sich die Mitarbeiter vor Ort nicht erst eine Telefonnummer suchen und Ziffer für Ziffer eingeben müssen.
Dies wird in lauten Umgebungen, bei nächtlichen Kontrollgängen oder wenn Bediener Schutzhandschuhe tragen, noch wichtiger. Aus diesem Grund bieten viele industrielle explosionsgeschützte Telefone Notruftasten, Kurzwahltasten oder Hotline-Funktionen, die direkt mit einem Kontrollraum, einer Leitstelle oder einem Bereitschaftsposten verbinden.
Die Konfiguration eines Ein-Tasten-Anrufs ist relativ einfach. Der Aufbau eines zuverlässigen Notfallkommunikationssystems erfordert jedoch auch eine korrekte Anrufweiterleitung, Ersatzannahmestellen, Standortkennung, Aufzeichnung und Integration mit anderen Kommunikationssystemen.
Wie Ein-Tasten-Notrufe auf einem explosionsgeschützten Telefon funktionieren
Betrachten wir ein SIP-explosionsgeschütztes Telefon, das in einem Tanklager installiert ist. Dem Telefon wird möglicherweise die Nebenstelle 6201 zugewiesen, während die Notfallleitstelle die Nebenstelle 8000 verwendet. Bei der Inbetriebnahme wird 8000 auf die Notfall-, SOS- oder dedizierte Kurzwahltaste programmiert.
Wenn ein Bediener vor Ort die Taste drückt, löst das Telefon automatisch einen Anruf zur IP-TK-Anlage oder zum SIP-Server aus. Die Kommunikationsplattform wendet dann die für Nebenstelle 8000 konfigurierten Routing-Regeln an und leitet den Anruf an eine Leitstellenkonsole, einen Bereitschaftsplatz oder eine Leitstellengruppe weiter.
Aus Sicht des Bedieners besteht die gesamte Aktion möglicherweise nur aus dem Drücken einer einzigen Taste. Im Hintergrund verarbeitet das System die Zielnummer, wählt den Anrufweg, ruft den entsprechenden Arbeitsplatz an und stellt die Sprachverbindung her.
Die Leitstellenplattform kann der Nebenstelle 6201 auch einen aussagekräftigen Gerätenamen zuordnen, z. B. „Tanklager-Explosionsgeschütztes Telefon 03“. Wenn der Notruf den Leitstellenplatz erreicht, sieht der Bediener sofort den Installationsbereich, anstatt nur eine Nebenstelle angezeigt zu bekommen.
Dies ist besonders in großen Industrieanlagen nützlich, in denen Dutzende oder sogar Hunderte von Festnetztelefonen mit derselben Kommunikationsplattform verbunden sein können. Die Identifizierung der Anrufquelle im Moment des Eintreffens verkürzt die Zeit, die benötigt wird, um den Vorfallort zu bestätigen.
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Drei gängige Methoden zur Implementierung von Ein-Tasten-Notrufen
Der Begriff „Ein-Tasten-Anruf“ bezieht sich nicht immer auf dieselbe Betriebsart. Einige Projekte verwenden eine dedizierte SOS-Taste, andere erfordern, dass das Telefon beim Abheben des Hörers automatisch wählt, und wieder andere nutzen eine Leitstellengruppe, damit mehrere Bediener dieselbe Notrufnummer annehmen können.
Dedizierte Notfalltaste
Eine dedizierte Notfall-, SOS- oder Anruftaste ist eine der häufigsten Implementierungen. In die Taste wird eine feste Zielnummer programmiert, sodass der Benutzer keine vollständige Telefonnummer eingeben muss.
Beispielsweise kann die Notfalltaste der Nebenstelle 8000 zugewiesen werden. Durch Drücken der Taste wird sofort ein Anruf an die Leitstelle getätigt.
Dieses Design kann bei explosionsgeschützten Telefonen mit vollständiger Zifferntastatur sowie bei vereinfachten Notruftelefonen mit nur wenigen Funktionstasten verwendet werden. In industriellen Anlagen sollte die Notfalltaste normalerweise leicht zu erkennen und deutlich von den üblichen Anruffunktionen getrennt sein.
Hotline-Funktion bei Abheben des Hörers
Einige Feldpositionen kommunizieren nur mit einem einzigen Kontrollraum. An diesen Standorten ist möglicherweise nicht einmal eine Notfalltaste erforderlich. Das System kann so konfiguriert werden, dass das Abheben des Hörers automatisch einen Anruf an ein vordefiniertes Ziel auslöst. Diese Funktion wird allgemein als Hotline oder automatische Wahl bezeichnet.
Beispielsweise muss ein Telefon, das in einer Gasventilstation installiert ist, möglicherweise immer den Kontrollraum der Versorgungseinrichtungen kontaktieren. Der Bediener hebt einfach den Hörer ab, und der Anruf wird automatisch durchgeführt.
Bei SIP-Endgeräten kann das Hotline-Ziel im Telefon oder in der Kommunikationsplattform konfiguriert werden. In analogen Systemen kann dieselbe Logik in der TK-Anlage oder im FXS-Sprachgateway implementiert werden.
Leitstellengruppen und Ersatzannahmestellen
Bei der Notfallkommunikationsplanung sollte auch berücksichtigt werden, was geschieht, wenn der primäre Leitstellenbediener den Anruf nicht annehmen kann.
Mehrere Leitstellenplätze können derselben Anrufgruppe zugewiesen werden. Ein eingehender Notruf kann gleichzeitig an mehreren Konsolen klingeln, oder das System kann zuerst den Hauptleitstellenplatz anrufen und dann zu einer Ersatzkonsole oder einem Bereitschaftstelefon übergehen.
Projekte mit Nachtschichten oder mehreren Bereitschaftsteams können auch die Zeitüberschreitungsweiterleitung nutzen. Wenn der primäre Platz innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht antwortet, wendet die IP-TK-Anlage die nächste Anrufweiterleitungsregel an. Die genaue Strategie sollte den Bereitschaftsverfahren der Einrichtung und den Fähigkeiten der ausgewählten Plattform entsprechen.
Anschluss von SIP-explosionsgeschützten Telefonen an eine IP-TK-Anlage und ein Leitstellensystem
Viele neue Projekte in der Petrochemie, Energie und Industrie nutzen ein IP-Netzwerk als Grundlage für die Sprachkommunikation. Ein SIP-explosionsgeschütztes Telefon kann direkt an einen industriellen Ethernet-Switch angeschlossen werden und sich bei einer IP-TK-Anlage, einem SIP-Server oder einer Leitstellenplattform registrieren.
Ein typisches System umfasst SIP-explosionsgeschützte Telefone, industrielle Ethernet-Switches, das IP-Netzwerk der Anlage, eine IP-TK-Anlage und eine oder mehrere Leitstellenkonsolen. Jedes Feldtelefon erhält eine Nebenstelle und kann nach Werkstatt, Verfahrenseinheit oder Anlagenbereich verwaltet werden.
Ein einfacher Nummerierungsplan könnte wie folgt aussehen:
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Tanklager-Explosionsgeschütztes Telefon 03, Nebenstelle 6201;
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Explosionsgeschütztes Telefon Pumpenraum 02, Nebenstelle 6202;
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Explosionsgeschütztes Telefon Verladebereich 01, Nebenstelle 6203;
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Produktionsleitstelle, Notfall-Nebenstelle 8000.
Alle drei Feldtelefone können 8000 als Ziel für ihre Notfalltasten verwenden. Welche Leitstellenplätze tatsächlich die Nebenstelle 8000 beantworten, kann dann zentral in der IP-TK-Anlage verwaltet werden. Änderungen am Bereitschaftspersonal oder an den Leitstellenarrangements erfordern nicht unbedingt eine Neukonfiguration der Feldtelefone.
Für Projekte, die eine tiefere Leitstellenintegration erfordern, kann die Plattform zusätzliche Informationen für jedes Endgerät vorhalten, einschließlich Nebenstelle, Gerätename, Betriebsbereich, Installationsort, zugehörige Kamera und PA-Zone.
Der Nummerierungsplan sollte idealerweise vor der Installation und Inbetriebnahme finalisiert werden. Das Ändern einer großen Anzahl von Nebenstelle nach der Feldinstallation kann sich auch auf Leitstellenbezeichnungen, Aufzeichnungssuchen und andere Systembeziehungen auswirken.
Wie analoge explosionsgeschützte Telefone Ein-Tasten-Anrufe und IP-Migration unterstützen können
Viele ältere Chemieanlagen, Stahlwerke und Energieeinrichtungen betreiben noch zweiadrige analoge explosionsgeschützte Telefone. In diesen Systemen kann die Feldverkabelung weiterhin funktionstüchtig sein, auch wenn die vorhandene TK-Anlage das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat.
Ein Modernisierungsprojekt erfordert nicht immer den vollständigen Austausch der Feldinfrastruktur. Vorhandene analoge explosionsgeschützte Telefone können über ihre ursprünglichen zweiadrigen Kabel angeschlossen bleiben und an einem FXS-Sprachgateway terminiert werden, das dann mit dem IP-Netzwerk der Anlage und der neuen IP-TK-Anlage verbunden wird.
Wenn das Feldtelefon bereits Kurzwahl unterstützt, kann die Notrufnummer vom Telefon selbst generiert werden. Bei einem einfachen analogen Telefon mit Abhebe-Funktion kann die Hotline-Regel stattdessen am FXS-Port oder der IP-TK-Anlage konfiguriert werden. Sobald das Gateway erkennt, dass der Hörer abgehoben wurde, wird automatisch die vordefinierte Kontrollraum-Nummer angerufen.
Dieser Ansatz reduziert Änderungen auf Feldebene. Vorhandene Telefonverkabelung und einige installierte Endgeräte können weiterhin betrieben werden, während die Vermittlungs- und Leitstelleninfrastruktur im Geräteraum zuerst aufgerüstet wird. Feldgeräte können dann schrittweise gemäß Wartungszyklen, Gerätezustand und Projektbudget ausgetauscht werden.
Die vorhandene Verkabelung sollte vor der endgültigen Migration noch getestet werden. Kabelisolierung, Schleifenwiderstand, Zustand der Verteilerdosen und der Betriebszustand älterer explosionsgeschützter Telefone sollten vor Ort überprüft und nicht nur aus historischen Zeichnungen abgeleitet werden.
Integration von Notrufen mit Aufzeichnung, CCTV, PA und akustischen/visuellen Alarmen
Sobald ein Feld-Notruf den Leitstellenbediener erreicht, besteht die nächste Aufgabe oft darin, den Vorfallort zu bestätigen, zu verstehen, was passiert ist, und andere Personen zu benachrichtigen. Daher wird der Ein-Tasten-Anruf häufig zusammen mit anderen Leitstellen- und Notfallkommunikationsressourcen eingesetzt.
Anruferkennung auf der Leitstellenkonsole
Wenn eine eingehende Nummer empfangen wird, kann die Leitstellenplattform den entsprechenden Endgerätedatensatz nachschlagen. Beispielsweise kann ein Anruf von Nebenstelle 6201 als „Tanklager-Explosionsgeschütztes Telefon 03“ zusammen mit seinem Anlagenbereich und Gerätetyp angezeigt werden.
Notrufe können auf der Leitstellenschnittstelle auch anders dargestellt werden als interne Routineanrufe. Kartenposition, Gerätestatus und andere betriebliche Informationen hängen vom Integrationsgrad zwischen der Leitstellenplattform und anderen Anlagensystemen ab.
Anrufaufzeichnung
Der erste Bericht vom Feld enthält oft wichtige Informationen über den Vorfall. Wenn die IP-TK-Anlage oder Leitstellenplattform mit einem Aufzeichnungssystem verbunden ist, können Notrufe gemäß Nebenstelle, Anrufgruppe oder Kommunikationsrichtlinie aufgezeichnet werden.
Aufzeichnungen können verwendet werden, um den ersten Feldbericht, den Zeitpunkt des Anrufs und nachfolgende Leitstellenanweisungen zu überprüfen. Aufbewahrungsfristen und Wiedergabeberechtigungen sollten den eigenen Betriebs- und Sicherheitsanforderungen der Einrichtung entsprechen.
CCTV-Integration
Bereiche wie Tanklager, Verladestationen und Pumpenräume verfügen häufig bereits über fest installierte CCTV-Kameras. Die zugehörige Kamera kann während der Systemkonfiguration der Telefon-Nebenstelle zugeordnet werden.
Wenn ein Notruf die Leitstellenkonsole erreicht, kann die Software die rufende Nebenstelle verwenden, um die entsprechende Kameransicht zu öffnen. Der Leitstellenbediener kann dann mit den Feldmitarbeitern sprechen und gleichzeitig die Umgebungsbedingungen per Video überprüfen.
Diese Funktion erfordert eine Schnittstelle zwischen der Leitstellenplattform und dem Videomanagementsystem sowie eine konfigurierte Beziehung zwischen Telefon-Nebenstelle und Kamerapunkten.
Durchsage und akustische/visuelle Alarme
Sobald die Feldsituation bestätigt ist, muss der Leitstellenbediener möglicherweise Personal außerhalb des Standorts des ursprünglichen Anrufers benachrichtigen. Ein industrielles PA-System kann verwendet werden, um Anweisungen an die betroffene Verfahrenseinheit, Werkstatt oder Evakuierungszone zu senden.
Nach Erhalt einer Meldung über ein Gasleck kann der Leitstellenbediener beispielsweise die entsprechende PA-Zone auswählen und eine Evakuierungs- oder Betriebsanweisung ausgeben. Wenn vorab aufgezeichnete Nachrichten oder Text-zu-Sprache verwendet werden, sollten der Nachrichteninhalt und die Aktivierungslogik den Notfallverfahren des Standorts entsprechen.
Laute Umgebungen stellen ein anderes Problem dar. In Kompressorräumen, Pumpstationen und metallurgischen Produktionsbereichen ist ein normaler Telefonklingelton möglicherweise nicht wahrnehmbar, selbst wenn der eingehende Anruf selbst korrekt funktioniert.
Explosionsgeschützte Hornlautsprecher und akustische/visuelle Alarmgeräte können daher verwendet werden, um eine stärkere Rufsignalisierung zu bieten. Je nach Endgerät und Systemdesign kann die Aktivierung über Relaiskontakte, GPIO, Hilfsausgänge oder dedizierte Steuerschnittstellen erfolgen.
Was sollte bei der Einführung von Ein-Tasten-Notrufen überprüft werden?
Die Programmierung einer Notfalltaste kann nur wenige Minuten dauern. Ob das gesamte System für den Notfalleinsatz geeignet ist, hängt jedoch viel mehr von der Nummerierungsplanung, dem Routing-Design und den Feldtests ab.
Die erste Frage ist, wer jedes Notfalltelefon beantworten soll. Ein Kokerei-Kontrollraum, ein Versorgungszentrum, eine Produktionsleitstelle und ein Werksnotfallzentrum können sehr unterschiedliche Verantwortlichkeiten haben. Jedes Feldtelefon an dasselbe Ziel zu leiten, ist nicht immer das richtige Design.
Kritische Kommunikationspunkte sollten auch über eine definierte Ausweichprozedur verfügen. Wenn die Hauptleitstellenkonsole unbeaufsichtigt, besetzt oder nicht verfügbar ist, sollte das System bereits wissen, ob der Anruf an eine andere Konsole, einen Ersatzbereitschaftsplatz oder eine separate Notfallgruppe geht.
SIP-explosionsgeschützte Telefone sind auch auf das Anlagennetzwerk angewiesen. Industrielle Ethernet-Switches, Kernnetzausrüstung, die IP-TK-Anlage und das Stromversorgungssystem sind alle Teil des Kommunikationswegs. Je nach Projektanforderungen müssen möglicherweise USV-Stromversorgung, Netzwerkredundanz und Serverzuverlässigkeit berücksichtigt werden.
Der physische Installationspunkt sollte den tatsächlichen Bediener- und Inspektionswegen folgen. Ein Telefon, das technisch konform, aber im Vorfall schwer zu erreichen ist, bietet nur einen begrenzten praktischen Nutzen. In lauten Bereichen sollten der Klingelton, der Hornlautsprecher und das Leuchtfeuer auch unter tatsächlichen Betriebsbedingungen getestet werden.
Bei der Systemabnahme sollte jeder Feldkommunikationspunkt durch einen tatsächlichen Anruf getestet werden, anstatt nur den Registrierungsstatus zu überprüfen. Der Test sollte mindestens die folgenden Punkte abdecken:
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Ob die Notfalltaste oder die Hotline bei Abheben korrekt ausgelöst wird;
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Ob der Anruf den richtigen Kontrollraum oder die richtige Leitstellengruppe erreicht;
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Ob die Ersatzweiterleitung funktioniert, wenn der primäre Platz nicht antwortet;
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Ob die Leitstellenkonsole den korrekten Endgerätenamen und -standort anzeigt;
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Ob die bidirektionale Audioversorgung an beiden Enden klar ist;
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Ob Anrufaufzeichnungen erstellt und abgerufen werden können;
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Ob die konfigurierten CCTV-, PA- und akustischen/visuellen Alarmfunktionen wie vorgesehen arbeiten.
Der Zweck von Ein-Tasten-Notrufen besteht darin, den Feldmitarbeitern den kürzesten praktischen Weg zum richtigen Kommunikationspunkt zu bieten und sicherzustellen, dass der Anruf nach dem Erreichen des Kontrollraums durch den Leitstellenprozess fortgesetzt werden kann. SIP-explosionsgeschützte Telefone können direkt in IP-Kommunikationssysteme integriert werden, während vorhandene analoge Telefoninfrastrukturen oft über FXS-Sprachgateways erhalten bleiben können.
Notfalltasten, Anrufweiterleitung, Ersatzleitstellenplätze, Standortkennung und Systemintegration sollten daher als ein vollständiger Kommunikationsablauf getestet werden, anstatt einen erfolgreich verbundenen Telefonanruf als einziges Abnahmekriterium zu betrachten.
Becke Telecom bietet explosionsgeschützte Telefone, Industrietelefone, Sprachgateways, IP-TK-Anlagen sowie Kommando- und Leitstellenlösungen für petrochemische, Erdgas-, metallurgische, Bergbau- und unterirdische Industrieanwendungen. Ein-Tasten-Notrufe und Leitstellenintegration können gemäß der vorhandenen Verkabelung, Netzwerkarchitektur und den betrieblichen Anforderungen des Standorts konfiguriert werden.